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Ausflug zum Zoologischen Museum in Kiel

50 + Ausflug Hasseldieksdamm 02.02.2016

Am Dienstag, den 02.02.2016, hatte Petrus ordentlich Sturm im Gepäck! Aber dieser Umstand störte keinen der 30 gut gelaunten Hasseldieksdammer, denn unser lieber Fahrer Martin hatte pünktlich um 13:30 Uhr den mollig warmen Bus startklar gemacht! Heute sollte es zum Zoologischen Museum Kiel (www.zoologisches-museum.uni-kiel.de/) gehen! Dann mal los! Nach kurzer Fahrt waren wir auch schon am Ziel! Das Zoologische Museum Kiel ist eines der ältesten Naturkundemuseen in Deutschland, deren Anfänge bis ins 17 Jahrhundert zurückreichen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Museum zu einem der bedeutendsten zoologischen Forschungsinstitute in Deutschland. Daher archiviert das Museum bis heute einzigartige Sammlungen von hohem wissenschaftlichem und kulturellem Wert. Dies vermitteln die Ausstellungen. Wertvolle Originalpräparate aus drei Jahrhunderten sind die Grundlage, um einen Themenbogen von der Geschichte des Museums bis zur modernen Meeresforschung zu spannen. Nach einem kurzen „Sturmgang“ erreichten wir das historische Gebäude. Wir wurden sogleich von einer freundlichen Museumsmitarbeiterin im Eingangsbereich empfangen, welche uns dann auch sehr sachkundig durch diese interessante Stätte führte. Die „Artenvielfalt“ der gezeigten Objekte ist schier unschlagbar! Insekten, Käfer, Schmetterlinge und viele Vogelarten gibt es hier zu bewundern. Etwas Mitleid hatten wir (glaube ich) mit einem Vogel Namens „Dodo“, welcher als Skelett dargestellt wurde. Er war für Seefahrer leichte Beute, da er, auf einer Insel lebend, keine natürlichen Feinde hatte und deswegen keinerlei Fluchtreflexe zeigte! Nashörner, Riesenschildkröten, ausgewachsene Meeresschildkröten mit ihren jeweiligen Skeleten konnten wir bestaunen! Lebensweise und Besonderheiten der Ausstellungsstücke wurden uns fachkundig durch unsere Führerin mitgeteilt. Neben Großpräparaten wie Nilpferd, Walross, Nilkrokodil und einer Seekuh ist das historische Komplettpräparat eines Kaiserpinguins mit seinem Skelett ein besonderes Highlight der Ausstellung. Sehr beeindruckend waren die riesigen Skelette eines Blau- und Pottwals (14 m lang!) Leider strandeten bzw. stranden immer wieder einige dieser wunderbaren Tiere an den Stränden der Weltmeere! Sehr schade! Wir erfuhren jede Menge über den Lebensraum „Tiefsee“, welche ja mit 60 % der Erdoberfläche doppelt so viel Raum einnimmt, wie alle Kontinente zusammen! Die tiefsten Böden gehen bis zu 11.000 m in die Tiefe. Wir bekamen einen Einblick über die dort lebenden „Bewohner“, wie z. B. den 3 m großen Riesenkalmar „Architeutlus dux“ , bizarre Tiefseefische, Muscheln und Krebse und wir wurden über deren Überlebensstrategien in dieser, für Menschen nun wirklich sehr lebensfeindlichen Welt, unterrichtet. Wieder „aufgetaucht“, war es nun an der Zeit für stärkenden Kaffee und Kuchen! Doris hatte für uns im „Werkstattcafé“(www.werkstattcafe-kiel.de/) alles vororganisiert! Ordentlich durchgepustet, schmeckten uns die Leckereien nochmal so gut! Man sitzt hier sehr gemütlich, mit Blick auf Kiels Hafen. Nach einem tollen Aufenthalt in diesem tollen Café mit viel Spaß und netten Gesprächen - mussten wir leider – wieder nach Hause fahren! Martin hatte glücklicherweise einen Parkplatz am Schifffahrtsmuseum gefunden; alle freuten sich nun nach einem kurzen „Sturmgang“ wieder im warmen Bus zu sitzen und ab ging es nach Hasseldieksdamm! Danke dir, liebe Doris, für die tolle Organisation und an unseren lieben Fahrer Martin herzlichen Dank wieder für das sichere Fahren und – natürlich – das „Absetzen“ an den „Wunschhaltestellen“ ! Na dann, bis Anfang Mai in alter Frische beim kommenden 50 + Ausflug!

[Susanne Heß] 

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