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50+ Ausflug ins Elektro-Museum in Rendsburg

War mal wieder eine gute Idee von unserer Doris Scheper, eine Busreise zu organisieren. Am 03. Mai bei strahlendem Frühlingswetter sickerte die Überraschung langsam durch. Es geht ins "Elektro Museum" (www.elektromuseum-rendsburg.de/) nach Rendsburg.

Ist bestimmt langweilig, dachten sich einige, denn bei uns kommt diese Energie aus der Steckdose und wenn man dort anfaßt, bekommt man allenfalls einen Schlag, das kann man  ganz deutlich spüren. Wir wissen auch, wenn man einen Stecker in die Steckdose steckt, wird's heiß, ganz hell oder es dreht sich was, manchmal kommt auch ein Geräusch aus einer Kiste heraus. Irgendwie unheimlich diese unsichtbare Kraft. Also Vorsicht ist schon mal geboten!!

Was da allerdings auf uns zukam, konnte keiner ahnen. Alles voll auf dem neusten Stand der Technik von vor ca. 100 Jahren. Ein Wohnzimmer, Kinderzimmer, Musikzimmer, Waschküche, insgesamt neun Räume in einem wunderschönen Jugendstil-Haus von 1920, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der SCHLESWAG.

Was es da alles zu sehen gab, ist kaum mit Worten zu beschreiben. Eine Modelleisenbahn mit einer Betriebsspannung von 220 V (für Kinder), eine Musikbox mit Plattenwechsler, der man die "Laila" aus den Jahr 1960 entlocken konnte, Elektrogeräte aller Art für Küche, Wohnzimmer, Waschküche usw. In unserer neuen modernen Zeit alles selbstverständlich, aber vor 100 Jahren war jedes einzelne Gerät eine Erfindung. Wie haben wir das bloß geschafft: "Ohne Glühlampen, Waschmaschine, Kühlschrank, Staubsauger, Zahnbürste, Fernsehen, Telefon, Internet, usw." Hier ein  Lob und Anerkennung an alle früheren Generationen. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt, sich mal wieder zu erinnern: "Wie's  damals war!"

Mit diesen Gedanken ging's dann an den Kaffeetisch ins Cafe Brückenterrassen (www.brueckenterrassen.de/), direkt neben der kürzlich verunglückten Schwebefähre unter der Eisenbahnhochbrücke Rendsburg. Die Attraktion in diesem Lokal ist die Schiffsbegrüßungsanlage. Hier wird für jedes Schiff, das den NO-Kanal passiert, die Größe des Schiffes bekanntgegeben, ebenso Start- und Zielort und natürlich das Herkunftsland, das mit der entsprechenden Flagge und der Nationalhymne begrüßt wird.

Vielen Dank Doris, wir freuen uns schon auf die nächste Überraschung.

[Klaus Koch, Fotos: Karl Heinz Hölzel]

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