Wandern – ach, ja, das hatte ich mir schon lange vorgenommen. Aber. Da gäbe es doch diverse Hintertürchen, die mir mein innerer Schweinehund als elegante Entschuldigung für die Bevorzugung der Couch präsentieren möchte:
Bitte nicht zu früh beginnen und nicht mehr als zehn, zwölf Kilometer lang, kein komplizierter Startpunkt, nichts Kostenträchtiges, die Teilnehmenden müssen nett sein, gerne für alle Generationen und, wenn ich noch einen Wunsch äußern darf, wären ein paar gut recherchierte Infos zu den Highlights der Strecke das I-Tüpfelchen.
Wow. Das gibt es. Wirklich!
Dank Johannes‘ und Constanzes perfekter Vorbereitung habe ich am 31.5. (mit drei Generationen!) verwunschene Auen, elfentaugliche
Waldwege und die Gedenkstätte des Arbeitslagers Russee mit ganz viel Wissenswertem erwandern dürfen.
Teilnahme beim nächsten Angebot am 21.6.? Auf jeden Fall!
Die Tour Strander Wald (Julianenruh) / Alt-Bülk / Leuchtturm / Strande und (juhu) Abstecher ins Forelli konnte den Genuss der ersten Tour noch toppen. Da bleibt nur noch die Frage, ob die Organisatoren der Kieler Woche-Regatten extra für uns Wanderer die Segler, Startschiffe und den Transport der Wendetonnen (ja, die kugeligen Elemente auf dem KiWo-Plakat..) losgeschickt hatten.
Da muss sich mein innerer Schweinehund aber so richtig etwas einfallen lassen, was mich von der Teilnahme der zukünftigen Touren abhalten könnte! Die nächste Jubiläumstour ist am 26. Juli ab 09.30 Uhr nach Felde geplant, Rückweg per Bahn.
[Gisela Höhne-Stenner]